Emerald City Duo
Emerald City Duo

Bücher|Books

Alexandra Kertz-Welzel: Globalizing music education: a framework

(= Counterpoints: Education and Music). Bloomington, IN (USA): Indiana University Press (2018; in Vorbereitung).

 

----------------

 

Patriotism and nationalism in music education

Herausgegeben von David G. Hebert und Alexandra Kertz-Welzel.

Mit Beiträgen von Simon Keller, David G. Hebert, Alexandra Kertz-Welzel, Jane Southcott, Wai-Chung Ho, Carlos R. Abril, Ambigay Raidoo Yudkoff, Eugene Dairianathan, Chee-Hoo Lum, Amy C. Beegle, Kari K. Veblen und Marja Heimonen. Farnham (Großbritannien): Ashgate Publishing, 2012. ISBN 978-1-4094-3080-2. 202 Seiten. eBook: eISBN 978-1-4094-3081-0. Weitere Informationen hier. For more information click here.

 

Description:

Music has long served as an emblem of national identity in educational systems throughout the world. Patriotic songs are commonly considered healthy and essential ingredients of the school curriculum, nurturing the respect, loyalty and 'good citizenship' of students. But to what extent have music educators critically examined the potential benefits and costs of nationalism? Globalization in the contemporary world has revolutionized the nature of international relationships, such that patriotism may merit rethinking as an objective for music education. The fields of 'peace studies' and 'education for international understanding' may better reflect current values shared by the profession, values that often conflict with the nationalistic impulse. This is the first book to introduce an international dialogue on this important theme; nations covered include Germany, the USA, South Africa, Australia, Finland, Taiwan, Singapore and Canada.

 

Contents:

Foreword by Simon Keller: On Patriotism and Education; David G. Hebert and Alexandra Kertz-Welzel: Introduction; David G. Hebert: Patriotism and Music Education: An International Overview; Alexandra Kertz-Welzel: Lesson Learned? In Search for Patriotism and Nationalism in the German Music Education Curriculum; Jane Southcott: Nationalism and School Music in Australia; Wai-Chung Ho: National Identity in the Taiwanese System of Music Education; Carlos R. Abril: A National Anthem: Patriotic Symbol or Democratic Action?; Ambigay Raidoo Yudkoff: Nationalism and Patriotism: The Experience of an Indian Diaspora in South Africa; Eugene Dairianathan and Chee-Hoo Lum: Soundscapes of a Nation(alism): Perspectives from Singapore; Amy C. Beegle: Conflicting Perspectives on Patriotism within Music Education in the United States during Wartime; Kari K. Veblen: "We stand on Guard for Thee:" National Identity in Canadian Music Education; Marja Heimonen and David G. Hebert: Nationalism and Music Education: A Finnish Perspective; David G. Hebert and Alexandra Kertz-Welzel: Conclusions and Recommendations; Index.

 

----------------

 

Alexandra Kertz-Welzel: Every child for music: Musikpädagogik und Musikunterricht in den USA

(= Musikwissenschaft / Musikpädagogik in der Blauen Eule, Band 74). Essen: Blaue Eule, 2006. ISBN 3-89924-169-X. 295 Seiten.

 

Beschreibung:

Obwohl die Globalisierung viele Bereiche des gesellschaftlichen und privaten Lebens erreicht hat, scheinen Musikpädagogik und Musikunterricht davon weitgehend ausgenommen zu sein. Zu wenig ist über die Schulsysteme und den Musikunterricht in verschiedenen Ländern bekannt, obwohl Vergleichsstudien wie PISA einen internationalen Informationsaustausch fordern. Erfolgreicher Unterricht und Musikunterricht hängt im 21. Jahrhundert wesentlich davon ab, ob ein Land von anderen lernen und auch selbst seinen Beitrag zum internationalen Diskurs leisten kann. Von besonderem Interesse für die deutsche Musikpädagogik ist dabei vor allem der amerikanische Musikunterricht, weil hier ähnliche Problembereiche diskutiert werden wie in Deutschland, z. B. Standards, Instrumental- und Ensembleunterricht in Schulen, Umgang mit Unterrichtsstörungen oder außerschulische Musikvermittlung. Der Dialog zwischen der deutschen und der amerikanischen Musikpädagogik ist ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die notwendige Internationalisierung der Musikpädagogik. Mit dem vorliegenden Buch, das die erste umfassende deutschsprachige Analyse der amerikanischen Musikpädagogik und des Musikunterrichtes in den USA seit den 1960er Jahren bietet, sollen der internationale Dialog angeregt und neue Impulse für die musikpädagogische Praxis gegeben werden.

 

Summary:

Although globalization has reached many areas of public and private life, Music Education seems to be exempted from it. There is too little knowledge about educational systems and music education in various countries, in spite of evaluation studies such as PISA (Programme for International Student Assessment), which call for an international exchange of ideas. Successful Education and Music Education in the 21st century depend much on the motivation to learn from other countries and cultures and the participation in an international dialogue. The American Music Education system, which faces problems similar to Germany, such as Standards, Instrumental versus General Music Education, Classroom Management, or Community Music, is particularly interesting for Germany. Consequently, the dialogue between German and American Music Education is an important step toward the globalization of Music Education. This book, the first comprehensive German study on Music Education in the United States since the 1960s, has a twofold purpose: to inspire the international discussion, and to offer new ideas for the practice of Music Education.

 

----------------

 

Alexandra Kertz-Welzel: Die Transzendenz der Gefühle. Beziehungen zwischen Musik und Gefühl bei Wackenroder/Tieck und die Musikästhetik der Romantik

(= Saarbrücker Beiträge zur Literaturwissenschaft, Band 71). PhD Dissertation (Saarbrücken: Universität des Saarlandes, 2000). Sankt Ingbert: Röhrig Universitätsverlag, 2001. ISBN 3-86110-278-1. 326 Seiten. 26,00 Euro. Weitere Informationen und Bestellung hier. For order information click here.

 

Beschreibung:

Wenn Autoren wie Schopenhauer oder Richard Wagner von der Musik als höchster aller Künste sprechen, die das Wesen der Welt offenbare, greifen sie dabei auf Topoi des Sprechens über Musik zurück, die das ausgehende 18. Jahrhundert entwickelt. Frühromantische Denker träumen als erste wieder von einer den Kosmos umfassenden Musik, die das Unendliche erfahrbar werden läßt. Vor allem Wilhelm Heinrich Wackenroder und Ludwig Tieck gestalten in ihren Schriften die Musik zu einer Kunst, die die Transzendenz berührt. Sie stellt für sie eine intensive emotionale und sinnliche Erfahrung dar, die in ihren ekstatischen Momente das Individuum mystisch über sich selbst erhebt. Ihre Texte, die als Gründungsdokumente romantischer Musikästhetik gelten, werden aber häufig nicht vorurteilsfrei analysiert, sondern im Sinne der Idee von der absoluten Musik interpretiert, für die Musik vor allem ein geistiges Abstraktum ist, frei von allen Gefühlen, programmatischen Bezügen und sinnlichen Elementen. Die Bedeutung der emotionalen und sinnlichen Elemente für die Musikauffassung Wackenroders und Tiecks steht im Mittelpunkt dieser Untersuchung. Sie widerlegt die Gültigkeit des Dogmas von der absoluten Musik für die Texte Wackenroders und Tiecks und zeigt zugleich die sie eigentlich prägenden Spannungen zwischen Musik als subjektivem und objektivem Medium, als intimem Gefühl und kosmischer Offenbarung auf. Darin liegt auch die Faszination dieser Texte für nachfolgende Denker begründet, vor allem für Schopenhauer. So untersucht diese Arbeit erstmals die Verbindungen zwischen Wackenroder und Schopenhauer, dessen Philosophie ohne seine frühe Wackenroder-Lektüre wohl eine andere Form erhalten hätte. Er entwickelt die bei Wackenroder vorgebildete energetische Auffassung von Musik weiter, die schließlich die Gefühlsästhetik ersetzt.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Emerald City Duo, Munich, Germany, 2017.